17 Comments

  1. Hallo Liebes,

    auch ich bin der Meinung, dass Liebe jeglicher Art und Form nicht auf einen einzigen Tag beschränkt werden darf. Der Valentinstag an sich stört mich jetzt nicht, er wird bei uns aber auch nicht übertrieben gefeiert. Wir lassen es uns gut gehen, essen was…wie jeder andere Tage eben 🙂

    LG Rosa

  2. In Ermangelung einer Partnerin verbringe ich den Valentinstag mit einer weiteren Person, die mir sehr am Herzen liegt: Mir selbst. Nein, im Ernst, ich verstehe vollkommen, was du meinst. Gegenseitige Liebesbeweise sollten immer mal wieder ganz spontan eingestreut werden. Und nicht mit einem erschrockenen Blick auf den Kalender gezwungenermaßen eingetauscht werden.

    • Ja siehst du, und Menschen ohne Partner werden auch noch diskriminiert. Was sollen die dann denn machen, diesem Konzept zufolge? Sich zu Hause einschließen und weinen an diesem einen Tag? An den anderen Tagen ist es ja dann kein Problem aber gerade am 14. braucht man unbedingt einen Partner? Bekloppt.

  3. Danke schon einmal fürs Beantworten. Das Lesen verschiebe ich auf morgen (Post it ist geschrieben), ich freue mich nach dem Überfliegen aber schon. Da steckt doch einiges an Mühe drin. 🙂

  4. Eine tolle Einleitung. Auch ich verstehe das Konzept nicht und entwickle bald eine allergische Reaktion auf Valentinas Herzen. Es ist einfach zu viel 😉
    Schöne und kluge Antworten. Ich habe sie gerne gelesen.

  5. Und wieder so ein Post von dir, der dich total sympathisch macht. Ich sehe es genauso wie du. Man braucht keinen speziellen Tag, um Gefühle zu zeigen. Das geht das ganze Jahr über- genau dann, wenn man selbst es gerade will. 🙂
    Liebe Grüße, Jessie

    • Danke! Ja, mir haben die Fragen auch gut gefallen. Vor allem, weil sie doch ungewöhnlich sind. Ich hatte nie Philosophieunterricht, deswegen fiel mir die Antwort schwer aber es ist interessant, wie viele weitere Fragen allein durch die gestellten aufgeworfen wurden.

      • Ja, so ist das in der Philosophie – als einzige Gewissheit bleibt: Es gibt keine eindeutigen Antworten 🙂 Jede Antwort wirft neue Fragen auf. Aber die zu diskutieren macht manchmal echt Spaß! Falls dich Philosophie interessiert, es gibt da eine interessante Zeitschrift, die einmal im Monat erscheint – nennt sich “Hohe Luft” glaub ich. Das ist eine Zeitschrift über aktuelle philosophische Themen. Meine Freundin hat sich die öfters mal geholt. Ich fand es immer sehr anregend darin zu lesen!

  6. Ich finde, der Valentinstag wird zu Unrecht gebasht. Das ist immer eine ideale Gelegenheit, um meine Schrotflinte zu überprüfen. Danach weiß ich, ob ich im Frühling eine neue brauche oder die alte noch taugt. 😉
    Mayo geht auch vegan, wie du richtig erkannt hast, ist aber kein Stück gesünder als die gewöhnliche … Schmeckt aber auch nicht schlecht und ist länger haltbar, kann ich also durchaus auch zur Nachahmung empfehlen. Den Spinat hatte ich ohnehin auf der Nachkochliste. Ich lieeebe Spinat.
    Ich hatte sehr viel Spaß an deinen Antworten, du wirst mir immer sympathischer. Die Antwort zur Küche hätte 1 zu 1 von mir sein können. *g* Und die “historische Analyse” des Streaming fand ich sehr spannend. Die Verbindung hatte ich noch gar nicht gezogen, aber da ist was dran.
    Es freut mich vor Allem, dass du so viel Spaß an den Philosophie-Fragen hattest. Ich hatte das Fach auch nicht in der Schule, aber das macht ja nichts. Man kann es danach trotzdem sogar studieren und “gut” darin werden, auch wenn du mich ertappt hast: Den Lehrer in mir werde ich wohl nie so ganz los. ^^
    Man kommt sehr schnell zur Einsicht, dass es eigentlich nur um die Fragen geht. Wenn man erkennt, dass die meisten Antworten sehr vorläufig ist, dann – so denkt Zeilenende – hat man einen guten Schritt hin zu wahrem Philosophentum gemacht. Und du hast sehr eindrucksvoll dargelegt, dass meine Vorstellung, Wahrheit sei vom Sozialen abhängig, offenbar nicht ganz so doof ist. Tja, was ist jetzt Realität? Das ist die nächste große Frage. 😉
    Und mein Professor in Sozialethik wäre stolz auf dich. Der war auch der Meinung, man müsse beim ethischen Handeln immer die Spielräume ausloten und gründlich zwischen Folgen und Einstellungen abwägen, um eine Handlung moralisch zu nennen.
    Zum Abschluss vielleicht ein kleiner Lesetipp. Akademische Philosophie ist ja meistens recht langweilig und voraussetzungsreich. Die “Hohe Luft” ist schon genannt, ein sehr schönes Magazin, es gibt aber auch ein kleines Büchlein, das Philosophie sehr schmackhaft machen kann, obwohl es ein Professor geschrieben hat: “Was bedeutet das alles?” von Thomas Nagel. Nicht teuer, kurz und knackig, sehr verständlich … Und er beschäftigt sich mit allen wichtigen Grundsatzfragen des Lebens.
    Die gründliche Lektüre der Antworten hat tatsächlich die vermutete Freude gebracht. Danke nochmal, dass du dir so viel Zeit genommen hast. 🙂

    • Hui, so eine lange Antwort. Danke dir! Die Sympathie beruht übrigens auf Gegenseitigkeit. Ich habe mir auch schon tatsächlich eine ältere Ausgabe des Magazins “Hohe Luft” bestellt, da mich die Titelseite angesprochen hat. Der Buchtitel kommt auf die lange Merkliste, wissenschaftliche Abhandlungen über Philosophie sind mir tatsächlich zu ermüdend, daher freue ich mich über alltagstauglichere Lektüre. Aber auch da brauche ich den Kopf dazu, mich darauf einlassen zu können. “Mal eben zwischendrin” lesen oder diskutieren kann ich da nicht. Und sonst? Lehrer…so so.

Erzähl mir was!