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  1. Find ich auch sehr schön. Nicht unbedingt ein Rezept für mich (ich mag Möhrenkuchen ohne Nüsse nicht), aber ich habe wieder was über eine Zutat gelernt, die ich so gar nicht kannte. Vom Namen her hätte ich nämlich vermutet, dass diese Zuckermischung letztlich brauner Zucker (eben brauner Kandis-Farinzucker, wie er im Deutschen heißt). Dann habe ich ein wenig gegooglet und habe mir ein paar Gedanken gemacht, wie man das ersetzen könnte.
    Das dänische Zeug ist Zucker mit Sirup, also ein Zwischending. Agavendicksaft kann ich geschmacklich nicht einordnen, habe ich noch nie ausprobiert, aber “Sirup”, also “Zuckersirup” ist das Gleiche wie “Zuckerrübensirup”, den man im Rheinland auch als “Rübenkraut” kennt und süß-herb im Geschmack ist. Das kann man im Supermarkt als “Grafschafter Goldsaft” kaufen, auch jenseits des Rheinlandes (im gelben Pappbecher bei den Brotaufstrichen). Falls du den nochmal backen musst, wäre das ein passabler Alternativweg – wenn Agavendicksaft nicht eh wie Rübenkraut schmeckt.

    • Schön, dass du dir Gedanken drum machst und danke fürs Googeln. Den Geschmack des Sirups hatte ich gar nicht versucht, zu imitieren. Mir ging es mehr um die Konsistenz, also eine Mischung aus Sirup und Zucker; da wäre Rübenkraut gar nicht schlecht, weil das ja zäher ist. Agavendicksaft geht geschmacklich eher in die Richtung Ahornsirup und ist flüssiger als das Rübenzeugs. Auf jeden Fall hat es nicht die herbe Note. Ich kann mir also gut vorstellen, dass der Kuchen damit nochmal einen intensiven Geschmack bekommt. Wieder was gelernt. Sehr spannend 🙂

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